Aktuelles

2022

03.08.2022
Aus dem Rat für die Bürger,

aus der Sitzung des Gemeinderates vom 19.07.2022 Teil 1 und 2; Verpflichtung eines Ratsmitglieds; Bauleitplanung OG-Kelberg; Aufstellung des Bebauungsplanes „Hinter dem Hermes“; Bauleitplanung der OG-Kelberg; Aufstellung des Bebauungsplanes „Oberwies“ im OT-Meisenthal; Mitteilungen des Ortsbürgermeisters; Auftragsvergabe: Einebnung Gräberfeld Friedhof Kelberg; Zukunft-Check Dorf; Information und Teilnahmebekundung; Bauleitplanung Stadt Ulmen: Stellungnahme zur Änderung des Bebauungsplanes; Antrag der CDU-Fraktion auf Anordnung von „Tempo 30 Zonen“ in Wohnstraßen; Überplanmäßige Auszahlungen; Änderung der Benutzungs- und Gebührenordnung der Gemeindehäuser in der OG-Kelberg; Breitbandversorgung.

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28.06.2022
Aufwertung eines Highlights, das die Natur den Menschen geschenkt hat


Der an Wander- und Radwegen gelegene Dreesplatz im Kelberger Ortsteil Rothenbach ist neu gestaltet worden. Und zwar mit pfiffigen Ideen,  viel Eigenleistung und einer satten Finanzspritze des Natur- und Geoparks Vulkaneifel.
Kelberg-Rothenbach. (bb) Nur zum Vergleich noch mal ein Blick zurück: „Hier blubberte es immer schon“, erklärt Andreas Schüller, Leiter des Natur- und Geoparks Vulkaneifel und von daher ausgewiesener Experte in Sachen Vulkanismus, bei der Präsentation der Neugestaltung. Und zwar bis in die 1990er Jahre hinein an zwei Stellen in einer feuchten Wiese in der Nähe des Bachs, der dem Dorf im Mittelalter seinen Namen gegeben hatte (siehe Info). Unter Ortsvorsteher Paul Emmerichs war dann der Platz gepflastert, mit einem Steg zugänglich gemacht und im Jahr 2000 um ein im Weiler Meisenthal ausrangiertes Buswartehäuschen ergänzt worden. In der Dienstzeit von Emmerichs’ Nachfolger Peter Rieder waren 2015 die beiden Quellen mit Ringen aus Cortenstahl eingefasst worden. Doch machte das Gelände zuletzt einen recht trostlosen Eindruck.
Wovon nun absolut nicht mehr die Rede sein kann. Darin sind sich mit Andreas Schüller der Bürgermeister Johannes Saxler (Verbandsgemeinde Kelberg), Andrea Meyfarth-Staub als die Leiterin der Touristinformation, der Ortsbürgermeister Wilhelm Jonas und der Ortsvorsteher Martin Mindermann (seit 2019 im Amt) einig. So weiß Mindermann nur von positiven, begeisterten Rückmeldungen aus Rothenbach und Meisenthal zu berichten. Und auch denjenigen, die  auf den Geschichtsstraßen-Rundwegen „Vulkane, Wasser und Wissen“ und „Höfe, Häuser und Hütten“, auf dem Mineralquellen-Wanderweg, der Vulkan-Rad-Route Eifel oder dem Eifel-Ardennen-Radweg unterwegs sind und hier eine Pause einlegen, wird es gefallen.

Mit Cortenstahl  - unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen und in seiner charakteristischen Patina besonders gut passend zum Eisengehalt des Dreeswassers - sind Akzente an dem neuen Pavillon gesetzt worden. Überhaupt ist das Bauwerk ein Blickfang in seiner klaren, modernen Formensprache und in der Kombination von Beton, Douglasie und den Gabionen genannten Steinkörben. Das Quellwasser mit seinem hohen Kohlendioxyd- und Eisengehalt werde bakteriologisch überwacht, seine desinfizierende Wirkung sei bescheinigt, betont Andreas Schüller. Warum das mit 10.000 Euro veranschlagte Projekt vom Natur- und Geopark Vulkaneifel mit 80 Prozent gefördert wird, begründet der Leiter so: „Dreese sind wie die Maare ein Alleinstellungsmerkmal der Vulkaneifel und gehören daher unbedingt aufgewertet.“ „Ein Highlight, das uns die Natur geschenkt hat“, so bringt Bürgermeister Saxler den Rothenbacher Drees auf den Punkt. Und empfiehlt, auch den Blick über die herrliche Landschaft ringsum schweifen zu lassen. 
Die Initiative zu der Neugestaltung war von Kelbergs Ortsbürgermeister Wilhelm Jonas ausgegangen. Nach seinen Ideen hatte Werner Emmerichs, der in Meisenthal wohnt und gelernter Bauzeichner ist, unentgeltlich den Plan gemacht. Und weil die Gemeindearbeiter Bernd Arnold, Tobias Esch, David Müller und Heinz-Peter Simon nach Wilhelm Jonas’ Worten „so viel mehr können als nur Rasen mähen“, werde wegen der Eigenleistung der Ortsgemeinde der Kostenrahmen wahrscheinlich unterschritten.        
INFO
Rothenbach liegt am gleichnamigen Bach, einem linken Zufluss des Trierbachs. Der Name leitet sich aus einer im Volksmund „Drees“ genannten Mineralquelle ab, die sich durch das enthaltene Eisenoxid rot färbt. Die Quelle entspringt aus den Gesteinsschichten des Unterdevons mit einem Alter von 417 bis 392 Millionen Jahren. Das Dorf Rothenbach wird 1563 erstmals urkundlich erwähnt, der Weiler Meisenthal bereits früher im Jahr 1459. In Meisenthal ist noch eine Kapelle aus dem Jahr 1708 erhalten; die Kapelle in Rothenbach aus dem Jahr 1773 war im Jahr 1950 durch einen Neubau ersetzt worden.


15.05.2022
Aus dem Rat für die Bürger,

aus der Sitzung des Gemeinderates vom 03.05.2022; Bauleitplanung OG-Kelberg; Aufstellung einer Klarstellungs- und Ergänzungssatzung Ortslage Köttelbach;

Mitteilungen des Ortsbürgermeisters; Wahl, Ernennung, Vereidigung und Amtseinführung des stellv. Ortsvorstehers von Hünerbach; Beteiligung der OG-Kelberg am immussionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren zur Errichtung von WK-Anlagen in der Gemeinde Wiesemscheid; Ausbau/Erschließung Gemeindestraßen in OT-Rotthenbach (Kostenteilungsplan); Auftragsvergaben.

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13.03.2022
Aus dem Rat für die Bürger,

aus der Sitzung des Gemeinderates vom 08.03.2022; Mitteilungen des Ortsbürgermeisters; Zuwendung zum Landesjugendring RLP; Radwegekonzept in der VG-Kelberg.

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13.03.2022
Ein Zeichen der Solidarität und für den Frieden.

Vielen Dank an die Gläubigen für die gute Sache.


















27.10.2021

Schnelles Internet in Kelberg,
Westenergie startet Vorvermarktung für Glasfaserausbau ab dem 1. November 2021. 

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