2021

03.05.2021

Aus dem Rat für die Bürger,
aus der Sitzung des Gemeinderates vom 20.04.2021 Teil 2;

Verbandsordnung des Zweckverbandes Forstbetriebsgemeinschaft Kelberg; Friedhof Müllenbach; Auftragsvergaben.
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26.04.2021
Neuer Unterstand am Rothenbacher Drees
Der Rothenbacher Drees ist ein ganz besonderes Highlight in unserer Eifellandschaft. Viele Spaziergänger, Wanderer und Radfahrende steuern gezielt diese mineralischen Quellen aus eisenhaltigem Wasser an. Radfahrende und Wanderer unserer schönen touristischen Routen nutzen die Stelle auch gerne für eine ausgedehnte Pause. Der vorhandene Unterstand ist in die Jahre gekommen und wird durch einen modernen Unterstand ersetzt. Das in Cortenblech, "rostig" wie die beiden sprudelnden Quellen, gestaltete Dach, liegt auf vier Stahlbetonscheiben. Die beiden Lücken zwischen den Stahlbetonteilen werden zum einen mit einer Cortenblechtafel mit eingelasertem Logo des Natur- und Geoparks Vulkaneifel und zum anderen mit einer Stülbschalung versehen. Im Innern werden zwei Sitzbänke aus Drahtschotterkörben mit Lärchenholzauflage aufgestellt. Das Projekt wurde im Gemeinderat vorgestellt und fand die Zustimmung des Rates. Die Planung von Werner Emmerichs diente mit der Kostenschätzung für einen Förderantrag an den Natur- und Geopark Vulkaneifel. Eine Förderung ist in Aussicht gestellt und sobald diese zugesagt wird, soll mit dem Projekt begonnen werden. Die Arbeiten werden durch Unternehmen aus der Region und das Bauhofteam umgesetzt. (Planung Werner Emmerichs)
Wilhelm Jonas
Ortsbürgermeister

 

26.04.2021
Aus dem Rat für die Bürger,
aus der Sitzung des Gemeinderates vom 20.04.2021 Teil 1; Einzelhandelskonzept; Mitteilungen des Ortsbürgermeisters.
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28.03.2021
Ein weiteres zukunftsträchtiges Unternehmen siedelt sich an

Im Jahr 2016 gründete die im Gewerbepark Meuspath am Nürburgring sitzende Firma Nett GmbH Stahl- und Metallbau in Kelberg ein Beschichtungswerk. Nun siedelt das Unternehmen wegen der vielen Vorzüge Kelbergs als Gewerbestandort komplett um.
Nein, leicht gefallen sei ihnen die Entscheidung der Umsiedlung nicht, betont das Vater-Sohn-Geschäftsführer-Gespann Klaus und Sebastian Lauermann, als sie Bürgermeister Johannes Saxler (VG Kelberg) und Ortsbürgermeister Wilhelm Jonas (OG Kelberg) einen Einblick in die auf Hochtouren laufenden Bauarbeiten geben. „Aber  die Zusammenlegung der beiden Firmenteile ist wohl überlegt“, erklären sie.
Im Kelberger Industriegebiet „Auf der Struth“ hatte das seit 1884 bestehende Traditions-Unternehmen im Jahr 2016 ein Beschichtungswerk eröffnet und dieses bereits im Jahr darauf erweitert. „Der Erfolg der Anlage überholte uns rasch“, sagt Christian Schmitz, der das Beschichtungswerk leitet, mit Blick darauf, dass innerhalb kurzer Zeit mehr als doppelt so viele Arbeitsplätze wie ursprünglich geplant besetzt wurden. Als Assistent der Geschäftsleitung nennt Daniel Daus die gute personelle und technische Entwicklung und beziffert die in den letzten Jahren eingefahrene Umsatzsteigerung mit 30 Prozent – „also ein voller Erfolg der Investition in Kelberg.“ Gleichzeitig sei bei der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern immer mehr der Wunsch entstanden, die beiden elf Kilometer auseinander liegenden Firmenteile zu verbinden. Im Gewerbegebiet Meuspath habe es für den Betrieb bereits vor fünf Jahren kein Grundstück gegeben, um dort das Beschichtungswerk zu errichten, erklärt Klaus Lauermann. In Kelberg hingegen sei nun sogar direkt nebenan noch Bauland verfügbar gewesen.
So entstehen nun in unmittelbarer Nähe des Beschichtungswerks eine 80 Meter lange und 25 Meter breite Produktionshalle mit Sozialräumen sowie ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude mit 450 Quadratmetern Bürofläche. „Auch betriebswirtschaftlich ein Schritt in die richtige Richtung“, meinen Klaus und Sebastian Lauermann. Fielen doch sehr viele Pendelfahrten zwischen den Standorten in Meuspath und Kelberg an, sei es mit eigenen Fahrzeugen oder auch von Lieferanten. Als „unproduktive Stunden und Belastung für die Umwelt“, bezeichnen die Geschäftsführer diese Pendelfahrten. Zudem wird auf erneuerbare Energien gesetzt: Auf die neue Halle (und in einem zweiten Schritt auch auf das Dach des Beschichtungswerks) werden Photovoltaik-Module montiert, es wird Ladesäulen für E-Mobilität geben und mittels effizienter Wärmepumpen geheizt. Zur Verbesserung und Steigerung der Attraktivität der Arbeitsplätze werden Bandsäge, Absauggeräte und Brückenkrane nach dem neuesten Stand der Technik angeschafft. Die Fertigstellung des neuen Standorts ist für Herbst dieses Jahres geplant.
„Wir freuen uns darauf, hier etwas für die Zukunft unserer Firma, aber auch für die Zukunft und Entwicklung der Ortsgemeinde Kelberg sowie des ländlichen Raums der Vulkaneifel zu schaffen“, erklären die Geschäftsführer. Und loben „die hervorragende Zusammenarbeit“ mit der VG und der OG Kelberg.
Das Projekt in Kelberg wird von der Europäischen Union und dem Land Rheinland-Pfalz aus dem Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Im Zusammenhang mit der Expansion sucht die Nett GmbH noch neue Mitarbeiter. Stellenanzeigen unter www.nett-metallbau.de/jobs. 
(Text von Brigitte Bettscheider)


28.03.2021
Das sagt Ortsbürgermeister Wilhelm Jonas zur Komplett-Ansiedlung der Stahl- und Metallbaufirma:

„Dass die Firma Nett 2016 das Beschichtungswerk in Kelberg eröffnete und sich nun mit dem gesamten Unternehmen hier ansiedelt, ist ein Glücksgriff für die ganze Region. Die Umsiedlung bedeutet etwa 40 Arbeitsplätze mit der Option, dass der Mitarbeiterstamm in der Folgezeit auf 50 anwächst. Dass die Beschäftigten unsere Geschäfte durch ihre Kaufkraft stärken, ist nur einer von vielen Vorteilen.“
Mit der Firma Nett habe die Ortsgemeinde nach der Erweiterung von BD Rowa innerhalb weniger Jahre ein weiteres zukunftsträchtiges Unternehmen bekommen. Wie auch bei den Baufirmen Körtgen und Krämer, sowie den vielen anderen Betrieben, gebe es nun noch mehr wohnortnahe Arbeitsplätze. Was eine Stärkung des ländlichen Raums bedeute und die Landflucht reduziere, meint der Ortsbürgermeister.
Mit Klaus und Sebastian Lauermann als den Geschäftsführern der Stahl- und Metallbaufirma Nett hätten Bürgermeister Johannes Saxler und er vom ersten Gespräch an konstruktiv und zielführend zusammengearbeitet und das gemeinsame Steckenpferd „Wirtschaftsförderung und Arbeitsplatzschaffung“ im Auge gehabt, erklärt Jonas.


13.03.2021
Aus dem Rat für die Bürger,
aus der Sitzung des Gemeinderates vom 09.03.2021; Einwohnerfragestunde; Mitteilungen des Ortsbürgermeisters; Übertragung von Rechten und Pflichten aus dem Gas-Konzessionsvertrag; Bestellung von First Respondern und Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen; Verbesserte Durchgrünung der Ortsgemeinde; PV-Anlage auf dem Dach vom Gemeindehaus Köttelbach; Auftragsvergaben.
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10.03.2021
Ab sofort sind zwei Ersthelfer in Kelberg und den Ortsteilen im Einsatz

Seit 2015 ist Marco Greif in Kelberg und Ortsteilen als „First Responder“ im Einsatz – rund zwei Dutzend Mal im Jahr bei medizinischen Notfällen. Nun ist auch Claudius Kroschel in dieses Ehrenamt berufen und zudem die Ausrüstung der beiden um Sauerstoffflaschen ergänzt worden.
„Das würde ich gerne machen“ – An diesen Gedanken erinnert Marco Greif sich noch gut, als er seinerzeit von der Anschaffung eines Notfallrucksacks durch die Ortsgemeinde und der Suche nach einem geeigneten Ersthelfer erfuhr. Er meldete sich. Brachte doch der gelernte Schreiner und ausgebildete Rettungsassistent, der mit seiner Familie in Kelberg wohnt und hier in einem Hornbrillen produzierenden Unternehmen arbeitet, sämtliche Voraussetzungen an den „First Responder“ (siehe Info) mit.
Seither wird der heute 37-Jährige von der Rettungsleitstelle informiert, wenn sich in Kelberg oder den Ortsteilen ein Notfall ereignet – ob Krampfanfall, Herz-Kreislauf-Krise, Atemnot, Bewusstlosigkeit, Schlaganfall, Verkehrs- oder Arbeitsunfall. „Und auch einmal in den sechs Jahren eine Geburt“, erzählt Marco Greif. Da hätten die aus dem Adenauer Raum stammenden werdenden Eltern an einer Tankstelle in Kelberg entschieden, statt weiter nach Daun ins Krankenhaus zu fahren einen Krankenwagen zu rufen. Als „First Responder“ war damals auch Marco Greif rasch zur Stelle. „Das war ein besonderer und besonders schöner Einsatz“, sagt er. Überhaupt, betont er, fülle dieses Ehrenamt die Lücke, die häufig bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungswagen entstehe. Neben Erste-Hilfe-Maßnahmen, für die die Ortsgemeinde den 2500 Euro teuren Notfallrucksack mit Defibrillator, Beatmungsbeutel, Verbandsmaterial, Blutdruckmessgerät und Halskrause anschaffte, sei meist auch beruhigender Beistand zu leisten –  bei den Betroffenen und den Angehörigen.
„Das würde ich gerne machen“ – So reagierte auch Claudius Kroschel auf den Aufruf der Ortsgemeinde Kelberg, dass zur Entlastung und Unterstützung von Marco Greif ein weiterer „First Responder“ gesucht werde. Der 54-Jährige war 2016 mit seiner Ehefrau aus der Pfalz in die Vulkaneifel umgesiedelt. Er ist von Beruf chemisch-technischer Assistent, inzwischen aber als freier Gutachter für Briefmarken tätig. Und er ist ausgebildeter Rettungsassistent mit langjähriger Erfahrung im Rettungsdienst. So bringt auch Claudius Kroschel die erforderliche Qualifizierung mit.
Die Ortsgemeinde nutzte Kroschels Beauftragung zum First Responder, um neben einem weiteren Notfallrucksack auch zwei Taschen mit Sauerstoffflaschen im Wert von je knapp 400 Euro anzuschaffen. Der Ortsbürgermeister Wilhelm Jonas und der erste Beigeordnete Karl Heinz Sicken, der auch Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Kelberg ist, überreichten Marco Greif und Claudius Kroschel ihre Ausrüstung. Sie sagten: „Wir sind dankbar, dass sich die beiden zugunsten der medizinischen Erstversorgung der Bewohner von Kelberg und den Ortsteilen engagieren.“ Wobei hier eine Besonderheit bestehe, da es ja eine Rettungswache vor Ort gebe. Wenn aber der Rettungswagen ausgerückt sei, sei Kelberg bei Notfällen ein weißer Fleck, erläutert Karl Heinz Sicken. Es komme immer wieder vor, dass ein Wagen aus Daun, Adenau oder Mayen nach Kelberg gerufen werde, weil das eigene Fahrzeug unterwegs sei. „Dann verstreicht wertvolle Zeit“, sagt Sicken, „auch darum sind  die Ersthelfer vor Ort so wichtig.“
INFO
Der First Responder (auch „Helfer vor Ort“ oder „Sanitäter vor Ort“) ist eine Ergänzung der Rettungskette. Als sanitäts- und rettungsdienstlich Ausgebildeter überbrückt er bei Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen eines Notarztes mit qualifizierten, basismedizinischen Maßnahmen. Entstanden ist diese bundesweit verbreitete Einrichtung aus der Erkenntnis, dass der organisierte Rettungsdienst, besonders auf dem Land, oft zu lange zum Einsatzort benötigt. Die mangelnde Notfallhäufigkeit in diesem Gebiet rechtfertigt aber nicht die Einrichtung einer zusätzlichen Rettungswache. Organisiert wird das First-Responder-System von Hilfsorganisationen – wie im Landkreis Vulkaneifel vom DRK-Kreisverband.
(Text von Brigitte Bettscheider)






























08.01.2021
Aus Gedenken wird Spurensuche – Gemeinde Kelberg sucht Zeitzeugen der Bombardierung vom 16. Januar 1945

Weitere Informationen auf der Internetseite Volksbund
oder auf Facebook Volksbund.







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